Energiesparen im Herbst

Stoßlüften

Es sollte in einem Intervall von einer bis eineinhalb Stunden stoß gelüftet werden, anstatt die Fenster dauerhaft zu kippen was zu fast keiner Luftzirkulation aber einem höheren Energieverbrauch führt. Je nach Jahreszeit, beziehungsweise abhängig davon wie hoch die Außentemperatur ist, sollte zwischen circa 5 Minuten im Winter, über 10 bis 15 Minuten im Herbst und Frühjahr bis zu 30 Minuten im Sommer gelüftet werden.

 

Rollläden

Abgesehen von mehrfach verglasten Fenstern sollte auch bei außen angebrachten Rolladenkästen darauf geachtet werden, dass diese vor Zug abgedichtet sind, da hier sonst viel Wärme entweichen kann. Ob dem der Fall ist können Sie ganz einfach testen indem Sie eine brennende Kerze in die Nähe der Stelle halten in der der Gurt aus der Kasten austritt. Flackert die Kerze, tritt hier kalte Luft ein. Veraltete Rollladenkästen sollten Sie dann unbedingt austauschen oder nachträglich isolieren. Sobald es draußen dämmert sollten die Rollläden zudem in sämtlichen Räumen, nicht nur den Schlafräumen geschlossen werden um die Wärme in der Wohnung/Haus zu halten. Bei modernen elektirschen Rollläden sollte auf einen niedrigen Standy-By-Mosud geachtete werden, da hier sonst ein zusätzlicher Energieverbauch von bis zu 40 Kilowattstunden zusammenkommen kann.

 

 

Intelligente Steckdosen

Aus ist nicht gleich aus! Auch im Stand-by-Modus verbrauchen Geräte weiterhin Strom. Ob das der Fall ist lässt sich oft an leuchtenden/blinkenden Lämpchen, warmen Netzteilen oder Geräuschen erkennen. Weil andauerndes Steckerziehen aber auf Dauer nervig und zeitraubend ist, macht es hier Sinn in Steckdosen mit Schaltern, Timern oder Fernbedinung zu investeiren um Geräte automatisch vom Netz zu nehmen. Vor allem für die kommende Weihnachtssaison ist das eine Methode mit der man trotz Weihnachtsschmuck im und um das Haus eine Menge Geld und Energie sparen kann, schön für Geldbeutel und Umwelt!

 

LEDs

Etwas 10% der Stromrechnung entfallen auf die Beleuchtung bei einem daheim. Wie gerade schon angesprochen, ist vor allem während der Weihnachtszeit dieser Anteil dank Weihnachtsdeko und -beleuchtung noch höher. Ein Beispiel: zwei zehn Meter lange herkömmliche Lichterketten, die über sechs Wochen jeden Tag zwölf Stunden leuchten, verursachen Stromkosten von rund 30 Euro. Der Verbrauch eines entsprechenden LED-Modells schlägt dagegen nur mit sechs Euro an Kosten zu Buche. Auch die Sicherheit der LED Lampen überwiegt, da sie im Gegensatz zu Standardglühbirnen nicht mehr Wärme als Licht produzieren. Zusätzlich zum Kostenfaktor weisen LED-Lampen die beste Gesamtökobilanz aller energiesparenden Beleuchtungsformen auf. Also nichts wie los und Glühbirnen wechseln!

 

 

Backofen

Winterzeit ist immer auch Zeit des Backens! Damit die Weihnachtsbäckerei nur in der Küche für eine große Kleckerei – jedoch nicht im Geldbeutel sorgt, sollte man die folgenden Punkte beachten. Abgesehen von sensiblen Speisen oder Teigen macht es Sinn auf das Vorheizen des Backofens zu verzichten, dafür jedoch auf Umluft zu stellen. Hier wird weniger Hitze und somit Energie verbraucht da diese durch einen Ventilator gleichmäßig im Backofen verteilt wird. Das kann den Energieverbrauch bis zu 20% senken. Während des Backens sollte der Ofen zu jeder Zeit geschlossen bleiben um ein Nachheizen zu vermeiden und bereits 10 bis 15 Minuten vor Backzeitende der Ofen abgeschaltet werden, die Resthitze reicht völlig aus. Auch wenn es verlockend ist, die Pyrolysefunktion erhitzt den Backofen auf über 500 Grad, was äußerst energieintensiv ist und bei häufiger Verwendung teuer werden kann.